Schlaumäuse

“Lollipop und die Schlaumäuse”, Cornelsen Software, 2006

Systemvoraussetzungen:

PC, Pentium- oder Athlon-Prozessor, mind. 200 MHZ, empfohlen 800 MHZ oder höher, Arbeitsspeicher mind. 64 MB oder größer, ca. 140 MB freier Festplattenspeicher, 460 MB Vollinstallation, Grafik-Auflösung 800x600, 16bit Farbtiefe, Grafikkarte DirektX-kompatibel, Soundkarte DirektX-kompatibel, 4fach-CD-ROM-Laufwerk oder schneller, Windows 98/ME/2000 oder XP

Zum Spiel:

Bei “Schlaumäuse” handelt es sich um ein Vorschulspiel, das die Sprachförderung beinhaltet. Trainiert wird das Hören, Unterscheiden von Lauten, erstes Lesen und Schreiben von Buchstaben und Wörtern. Die beiden Schlaumäuse, sowie Lolli und Pop begrüßen die Kinder auf einem Lernspielplatz, auf dem sie viele Spiele ausprobieren können und bei erfolgreichem Durchlauf Käsestücke einsammeln. Diese Käsestücke werden im Partyzelt, zu einem Käsekuchen (8 Stücke), gesammelt. Danach können weitere Spiele im Zelt gespielt werden, die jeweils mit einem Käsestück bezahlt werden. Der Kuchen kann auf dem Lernspielplatz immer wieder neu aufgefüllt werden, so dass weitere Spiele gespielt werden können.

Die einzelnen Spiele auf dem Lernspielplatz fördern, wie nebenbei, den Wortschatz, das Sprachverständnis, Artikel, Präpositionen, Reimwörter und Laute und machen Spass. Die Erklärungen sind leicht verständlich, wie auch die Handhabung der Hilfsmittel, so dass die Kinder sie auch selbstständig spielen können.

Zusätzlich gibt es einen “Betreuer-Zugang”, der einen Überblick über sämtliche Inhalte und Aufgaben im Spiel anbietet, ein “Protokoll”, das den aktuellen Bearbeitungsstand eines angemeldeten Kindes zeigt, und einen Sprachstandstest, mit dem sprachliche und phonologische Fähigkeiten des Kindes getestet werden können. In der Auswertung wird unterschieden zwischen: kein Förderbedarf, mittlerer Förderbedarf und hoher Förderbedarf. Dabei werden enstprechend Empfehlungen zur Förderung gegeben.

Bewertung:

Die einzelnen Spiele auf dem Lernspielplatz sind ansprechend, leicht verständlich und die Neugier anregend dargestellt. Wer erst im Partyzelt war, wird seinen Käsekuchen gerne wieder auffüllen wollen und weitere Spiele (steigender Anspruchsgrad) spielen, um wieder im Partyzelt spielen zu können. Allerdings ist das Spiel, das am meisten Käsewürfel verbraucht, ein zunehmend schwieriger werdendes “Rennspiel”, das Stress und Gewaltassoziationen fördert (man muss aufpassen, nicht von Felsstücken zerdrückt oder von Monstern gefangen zu werden). Ein Tipp: Wer das Sandkastenspiel mit 3 Teilnehmern spielt erhält auch gleich 3 Käsestücke. So ist der Käsekuchen schnell wieder aufgefüllt.

Das Spiel ist spielerisch bildend und macht Spass.

Der “Betreuerzugang” sollte unserer Meinung nach auch den Kindern zugängig gemacht werden, damit sie sich selbst ein Bild machen können über ihren Spiel- und Leistungsstand.

4 saftige Punkte

Angaben nach TMG HIER

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